Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.

Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.
Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.
Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.
Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.
Case study: ALUMERO FINEX Extrusions B.V.

Case study: ALUMERO FINEX Extrusions

Bei FINEX haben wir vier Zellen mit KUKA Robotern installiert zum Entgraten von Aluminiumendprofilen.


Das Familienunternehmen ALUMERO FINEX Extrusions B.V. aus Helmond gehört zur österreichischen Alumero-Gruppe, die mit über 25 Jahren Erfahrung ein Spezialist auf dem Aluminiummarkt ist. FINEX konzentriert sich auf die spezifische Aluminiumgenauigkeit von Mikroprofilen mit minimalen Toleranzen und dünnen Wandstärken. FINEX glaubt nicht an Standardlösungen, sondern arbeitet gerne mit enger Beziehung zum Kunden und verwendet keine Mindestbestellmengen. Jeder Kunde hat seine eigenen Bedürfnisse und deswegen werden maßgeschneiderte Lösungen für und vor allem auch mit dem Kunden gemeinsam entwickelt. Für FINEX sind Qualität und Service wichtiger als Quantität. Der Markt, auf den sich FINEX spezialisiert hat, kann nicht einfach definiert werden. Die Muttergesellschaft unterteilt ihre Aktivitäten derzeit in die Kategorien Solar, Living, Industrie, Bautec und Extrusion. Für jede Kategorie entlastet die Alumero-Gruppe ihre Kunden völlig, von der ersten Idee bis zum vollständigen Endprodukt. Dies ist bei FINEX und seiner Spezialisierung nicht anders.

Einer der Kunden von FINEX ist auf Pocketware spezialisiert. Dieses Unternehmen produziert ein dekoratives Produkt mit einer einzigartigen Dutch-Made, A-Produkt Marktpositionierung und einer sehr kohärenten Lieferkette. Für diesen Kunden ist es äußerst wichtig, dass die Aluminiumprofile vollständig bemessen und auf einzigartiger und hochwertiger Weise entgratet sind. Der Bedarf nach Pocketware steigt und weil es sich um eine A-Marke handelt, ist die Qualität des Produkts sehr wichtig, unabhängig von der Vermarktung. Um die gleiche, hohe Qualität bei einem höheren Volumen zu gewährleisten, musste FINEX seine Produktion automatisieren.

Bei FINEX wurde entschieden, dass Manders Automation eine spezielle Sägemaschine und anschließende Entgratungszellen mit KUKA Robotern entwickeln und installieren wird.  In diesen Entgratungszellen ist ein AGILUS-Roboter KR6 R900 mit einem Saugnapf montiert. Der Roboter arbeitet mit verschiedenen Geschwindigkeiten bei unterschiedlichen definierten Winkeln und Startpunkten. Der große Vorteil des KUKA Roboters ist, dass er von FINEX und Manders Automation so programmiert wurde, dass er auch pro Profil und pro Roboterzelle an unterschiedliche Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Die Sägemaschine schneidet das Aluminiumprofil auf die gewünschten Abmessungen und dieses Profil wird dann über ein Förderband in die Roboterzelle eingelegt. Der Roboter nimmt dann dieses Profil auf und sorgt dafür, dass sowohl die Innen- als auch die Außenkonturen sorgfältig bearbeitet werden. Danach legt der Roboter das Profil wieder auf das Förderband, das die Profile zur nächsten Stelle bringt.



Diese Produktionsautomatisierung war notwendig, weil FINEX immer große Anstrengungen unternimmt, um die Bedürfnisse seiner Kunden zu erfüllen. Dank der Automatisierung kann FINEX nun seine Produktionskapazität erhöhen ohne Kompromisse bei der Qualität. Im Gegenteil: Durch die Automatisierung wird sichergestellt, dass jedes produzierte Produkt die gleiche hohe Qualität aufweist. Darüber hinaus bietet die Automatisierung einen Mehrwert, da Daten gesammelt werden und somit Synergien mit der Basisextrusion erstellt werden.

FINEX und Manders Automation hielten an einer wichtigen Bedingung fest: Die Automatisierung sollte auf keinen Fall das Personal beeinträchtigen, das auch in der Produktion tätig ist. Die Maschinen mussten auch ein angenehmes Arbeitsumfeld gewährleisten. Die Mitarbeiter, die zuvor für die Serienfertigung der Profile verantwortlich waren, werden nun zu Roboterbediener weitergebildet. Die Roboter generieren eine Menge Daten, die dem einhaltiges FINEX-Team Feedback zum Produktionsprozess geben. Diese Synergie ist für FINEX äußerst wichtig. Die KUKA Roboter und die Arbeiter müssen perfekt zusammenarbeiten können, damit die Produktion optimal läuft und es immer Raum für Verbesserungen gibt. Da Manders Automation den gesamten Automatisierungsprozess so flexibel wie möglich gestaltet hat und FINEX seine Mitarbeiter in der Werkstatt geschult hat, um mit dieser Flexibilität zu arbeiten, kann FINEX auch bei Änderungen der Kundenanforderungen immer Qualität garantieren.


Manders Automation ist bei FINEX über das aktuelle Problem hinausgegangen und gemeinsam haben sie in die Zukunft geblickt. Der gesamte Automatisierungsprozess ist so konzipiert, dass FINEX seine Automatisierung zukünftig Schritt für Schritt weiter ausbauen kann. So gibt es im Bereich der optisch-technischen Oberflächenkontrolle von Aluminium noch viele Möglichkeiten und nach der Extrusion stehen für den gesamten Prozess alle Optionen offen. Es war FINEX sofort klar, dass Manders Automation der beste Partner für diesen ersten Teil des Automatisierungsprozesses war, denn  Manders Automation hat die Bedürfnis von FINEX sofort verstanden. Menschen und Roboter müssen eine Synergie bilden, sie müssen zusammenarbeiten, um das beste Ergebnis zu erzielen. Die von Manders Automation entwickelte Lösung in Kombination mit den Schulungs- und Serviceangeboten gab FINEX viel Vertrauen. Sehr positiv bewertet FINEX auch die ersten Erfahrungen mit KUKA Robotern und die Qualität aus einem F & E-Prozess. Für Unternehmen ohne Roboterkenntnisse ist die Bedienung von KUKA Robotern sehr einfach zu erlernen. Dies war sicherlich wichtig für das Personal, das dafür geschult werde musste.


Jeroen van Bussel, Managing Director von ALUMERO FINEX Extrusions:
„Eine qualitative Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter war für uns bei diesem Automatisierungsprojekt eine wichtige Voraussetzung. Durch diese Investition in die Automatisierung, hat FINEX begonnen, Outsourcing und Co-Creation zu betreiben. Die Einbeziehung der FINEX-Mitarbeiter, der Service von Manders Automation und KUKA sowie die Schulung waren dabei wichtige Elemente. “




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